TSV Haag – TSV Soyen 4:0 (2:0) 06. November 2011 PDF Drucken E-Mail

In einem klaren Spiel gewann unsere technische überlegene Mannschaft deutlich und verdient mit 4:0.

Wir waren von Beginn an die aktivere Mannschaft und hatten bereits in der ersten Minute durch Burim Hysenaj – nach Rechtsecke von Adi Dengel – die erste Großchance. Unsere Elf ließ nicht locker und so gingen wir nach 13 Minuten in Führung. Unser Kapitän Seve Schweiger schaltete bei einem Durcheinander im Gästestrafraum am schnellsten und schoss zum 1:0 ein. Nach dem Treffer spielten wir dominant und kamen zu einigen Torschüssen. Auf Gästeseite hatte Michael Heinrich (23. Min.) eine Freistoßmöglichkeit, scheiterte aber an dem gut aufgelegten Daniel Süßmaier. Es dauerte bis zur 40. Minute, dass wir unsere Überlegenheit in ein 2:0 ummünzen konnten. Nach einem Foul an Hysenaj legte sich unser Spielertrainer Dzenel Hodzic den Ball aus 25 Metern mittiger Position zurecht und traf traumhaft sicher ins rechte Eck. Drei Minuten später rettete Süßmaier die 2:0-Pausenführung, als er einen Schuss von Tobias Proksch an die Querlatte lenkte.

Nach der Pause kamen die Soyener agil aus der Kabine, hatten aber keine ernsthaften Chancen. Wir übernahmen wieder das Kommando und schlugen in der 64. Minute in Person von Schweiger eiskalt zu. Phil Sutlieff spielte Schweiger an, dieser stoppte den Ball, drehte sich und verwandelte aus zwölf Metern mittig zum 3:0. Danach verwalteten wir die Führung. Tormöglichkeiten waren Mangelware. Erst nach gut 80 Minuten tat sich wieder etwas. Hodzic (81. Min.) lief auf links allein aufs Tor zu, scheiterte aber an Gästekeeper Markus Stangl. Vier Spielminuten später parierte Stangl gegen Sutlieff, nach einer Kombination von Hodzic und Schweiger. Nur eine Minute danach wehrte Süßmaier einen Alleingang von Proksch ab. In der Schlussminute fiel sogar das 4:0. Schweiger spielte Hysenaj frei und dieser hämmerte aus sieben Metern den Ball unter die Querlatte.

Letztendlich gewannen wir verdient, wenn auch aus Sicht der Soyener zu hoch, mit 4:0. Man hatte aber nie den Eindruck, als hätten die Gäste ein Chance auf den Sieg.